500 Jahre Reformation – Katharina von Bora, die Frau an Luthers Seite

Liebe auf den ersten Blick war es ja nicht – eigentlich hatte Martin Luther sich verguckt in die die ehemalige Nonne Ave von Schönfeld, eine Freundin der
Katharina von Bora. Aber irgendwie kriegte er die Kurve nicht und auf einmal war die von ihm begehrte Ave an einen anderen vergeben.

Katharina von Bora dagegen, 1499 als Tochter eines verarmten Adeligen geboren und mit
10 Jahren ins Kloster gegeben, wusste genau, was sie wollte und verfolgte ihren Weg zielstrebig. Sie wollte Martin Luther selbst. Unter dem Einfluss der Reformation war sie dem Kloster entflohen, heiratete 1525 ihren Traummann und brachte ihm sechs Kinder zur Welt.

Gegenseitige Achtung und Liebe sind im Verlauf der Ehe entstanden und stetig gewachsen. Sein  „Herr Käthe“, wie Luther seine Frau oft spaßeshalber nannte, hielt ihm stets den Rücken frei, organisierte Haushalt, Landwirtschaft und Studentenunterkunft.

Helma Göppert aus Alsbach-Hähnlein hat sich mit dieser starken Frau intensiv beschäftigt und den Besuchern des Gemeindenachmittags in der Pfarrscheuer Beedenkirchen in Wort und Bild nahegebracht. Die Evangelischen Frauen des Dorfes haben ihre Gäste mit Kaffee und frisch gebackenem Apfel-Streusel-Kuchen bewirtet .

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