Reichenbacher Konfi-Wochenende – von Reformation und Medienrevolution, von #microandacht und dem Filmprojekt für den Vorstellungsgottesdienst

Am letzten Aprilwochenende haben die Reichenbacher Konfis gemeinsam über die Reformation nachgedacht und ihr Wissen darüber zusammengetragen. Besonders wurde die Bedeutung der Gutenberg-Erfindung des Buchdrucks für die Verbreitung der Reformation unter die Lupe genommen – und die damit einhergehende Bildungsinitiative, bei der vor Allem Philipp Melanchthon sich für ein flächendeckendes Schulwesen für Jungen und Mädchen einsetzte.

Unter dem Stichwort Medienrevolution wurde ferner über heutige Möglichkeiten nachgedacht und visioniert, welche Möglichkeiten es heute gibt, die frohe Botschaft in die Welt zu tragen. Die Gottesdienste der Heimatgemeinde per Smartphone live in die Wohnzimmer derer übertragen, die es nicht mehr zum Gottesdienst schaffen war nur eine der vielen Ideen, die von den Konfis als sinnvoll erachtet wurde.

Am Nachmittag nutzten die Konfis ihre Kreativität, um das Format „Microandacht“ mal auszuprobieren und entwarfen in dieser Art der sehr niedrigschwelligen Verkündigung Andachtsversionen zu den Konfisprüchen, die sie für sich ausgesucht hatten. Die Ergebnisse sind in der Galerie zu sehen – und können sich sehen lassen!

Nach einer pizzahaltigen Stärkung setzten sich die Konfis mit vier großen Themen auseinander, die alle entscheidende Fragestellungen für Luthers Wirken damals waren: Angst und Macht, Entschuldigung und Gnade und wie das alles zusammenhängt gelten als Auslöser der reformatorischen Entdeckung. Auch welche Rolle diese Themen und Fragen im Leben der Konfis spielt, wurde in einer sehr offenen Runde besprochen.

Nach so viel Arbeit war dann die Zeit für Gesang, Gitarre und anschließend einige Riesenrunden „Werwölfe vom Düsterwald“ gekommen, bevor die Teamer*innen Konfis hundemüde in ihre Schlafsäcke krochen.

Hier haben die Konfis ihre Filme produziert.

Diese Besprechungen waren die Grundlage für die Filme, die am nächsten Tag im Jugendraum gemacht wurden: Alle Konfis erarbeiteten Statements zu den vier Themen, um sich so am kommenden Sonntag, dem 7. Mai, der Gemeinde als die diesjährigen Konfis vorzustellen.

An dem Wochenende mitgewirkt haben neben den Konfis unsere Gemeindepädagogin Heide Dahl und die Konfiteamer Laura, Leonie, Carina und Franzi – ohne diese tatkräftige Unterstützung vor und hinter den Kulissen wäre das Wochenende nicht halb so toll geworden. Vielen Dank an der Stelle!

Pfr. Jan Scheunemann schnitt dann im Laufe der Woche die Filme zusammen, die im Vorstellungsgottesdienst erstmalig der Gemeinde präsentiert werden. Herzliche Einladung zum Vorstellungsgottesdienst!

 

4 Antworten auf „Reichenbacher Konfi-Wochenende – von Reformation und Medienrevolution, von #microandacht und dem Filmprojekt für den Vorstellungsgottesdienst“

  1. Das gefällt mir außerordentlich gut, was ihr da gemacht habt! Die Idee der Übertragung als Ergänzung finde ich einen guten Ansatz, der unbedingt mal getestet werden sollte.

    1. Bandbreite und Verfügbarkeit sind diesbezüglich die Zauberworte. Was die Ausstattung der Kirche und des Gemeindezentrums angeht, sind wir noch nicht so weit – und ob dann der Upstream für eine HD-Übertragung reicht, ist die Frage. Highspeedinet auf dem Land und so.

  2. Das ansehen der microandachten macht süchtig : einmal angefangen, muss man bis zum Ende weiter lesen. Sehr schön! Es macht Spaß mit euch. Danke.

  3. Liebe Konfis,
    toll gemacht! Ihr habt sehr schöne, kreative Ideen entwickelt. Das macht Spaß, sie alle anzuschauen. Und ich vermute mal, das hat euch auch in der Gruppe näher zusammengebracht – oder?

    Weiter so!

Kommentare sind geschlossen.