Jugendfreizeit 2019

Artikel: Laura Koob. Foto: Eine Teilnehmerin des Nachbarcamps.

In diesem Jahr ging es für die Jugendlichen dieser Gemeinde nicht wie gewohnt nach Spanien, sondern dieses Mal wurde Italien zu unserem Ziel. 

Am Montag den 22. 07.2019, gegen 15:00 Uhr trafen die ersten Jugendlichen ein, bereit für die Abfahrt. Es sammelten sich Koffer und jede Menge Handgepäck im Pfarrhof. Über 1 ½ Stunden warteten wir und dann ging es endlich los. Mit einem riesigen Bus und vielen Eltern, Bekannten und Freunden die sich verabschiedeten fuhren wir los. Wir fuhren einen Umweg um noch eine weitere Gruppe (Dekanatsjugend Vorderer Odenwald) einzusammeln und mit ihnen nach Italien zu fahren, die Gruppe vom „vorderen Orient“. 

Nach 15 Stunden Fahrt, einigen Pausen und wenig Schlaf… wir haben es endlich geschafft und fuhren nun auf den Campingplatz Campo dei Fiori in Vada, Toskana. Gegen 10:00 Uhr bezogen wir unser Camp und die ersten rannten sofort in Richtung Pool. Die Teilnehmer, die in den letzten Jahren schon auf dem Platz mit in Nautic waren, mussten sich in einigen Dingen zwar umstellen, jedoch haben wir uns alle schnell eingelebt. 

Mal morgens, mal abends und manchmal sogar in der Nacht setzen wir uns zusammen, feierten Andacht und sprachen dabei über Themen wie Gemeinschaft, Nächstenliebe, Selbstbewusstsein und wie man sich selbst in manchen Situationen fühlt. Beim Thema „Angst“ war die Stimmung besonders dicht. Viele meldeten sich zu Wort und ließen die Gruppe an ihren Gedanken teilhaben. An diesem Abend hatte auch das Andenken und der Abschied von einer Teilnehmerin der vergangenen Freizeiten seinen Platz. Sie war Anfang Juli nach einem Fahrradunfall ums Leben gekommen.

Die (fast) vollständige Freizeitgruppe.

Wir haben aber auch viel unternommen: In Kleingruppen besuchten wir die Städte Florence und Pisa. Selbst die 2km entfernte Stadt Vada wurde von den Teilnehmern oft besucht, manchmal zu Fuß, öfters mit einer kleinen straßentauglichen Bimmelbahn, die in Italien scheinbar den ÖPNV stellen.

Morgens waren die meisten am Pool zu finden, zur ersten Abkühlung und am Mittag bzw. Nachmittag zum Essen an der Piazza (dort gab es hervorragenden Kaffee, gute und günstige Pizza und vor allem WLAN). Der Fußmarsch zum Meer wurde vor allem nach dem Abendessen angetreten, um den Sonnenuntergang am Meer zu genießen.

Die letzten Tage verbrachten wir viel gemeinsam in der Großgruppe und spielten Spiele wie Werwolf, Mörder/Mörber und machten viele Bilder am Meer (auf Instagram sind viele Freizeitbilder unter #jufreze2019 zu finden).

Am 01.08.2019 begaben wir uns gegen 21:00Uhr Richtung Bus und um 21:30 Uhr fuhren wir los in Richtung Heimat.

Nach circa 14 Stunden Fahrt mit ein zwei Hindernissen, kamen wir dann in Reichenbach an. Zahlreiche Eltern und Freunde, sowie Verwandte warteten auf uns. 

Die Fahrt war ein schönes Erlebnis für uns, doch im nächsten Jahr geht es wieder an die Costa Brava nach Spanien auf den Campingplatz Nautic Almata.    Darauf freuen wir uns – auch wenn die Platzzahl auf der kommenden Freizeit begrenzt sein wird!