Kirchenvorstandswahl 2021 in Gadernheim

Der Kirchenvorstand Gadernheim hat in seiner Sitzung am 1. Dezember 2020
beschlossen, auf die Gemeindeversammlung Anfang Januar auf Grund der aktuellen
Lage zu verzichten und von der neuen Möglichkeit Gebrauch zu machen,
Kandidierendenvorschläge, auch Jugendmitglieder, in einem schriftlichen Verfahren zu
ermöglichen.
Der vorläufige Wahlvorschlag hängt ab dem 3. Januar 2021 im Schaukasten auf dem Kirchberg aus. Im
nächsten Kirchbergboten werden die Kandidierenden genauer vorgestellt.
Von der Gemeinde zusätzlich, schriftlich vorgeschlagene Kandidierende sind in
den vorläufigen Wahlvorschlag aufzunehmen, wenn sie durch eine
Unterschriftenliste die Unterstützung von mindestens 10 wahlberechtigten
Gemeindemitgliedern erhalten. Diese Voraussetzung ist auch erfüllt, wenn 10
einzelne Unterschriften wahlberechtigter Gemeindemitglieder vorgelegt werden,
die denselben Kandidatin oder dieselbe Kandidatin unterstützen. (ein dafür
geeignetes Formular finden sie demnächst auf der Homepage oder können Sie im Pfarrbüro abholen)
Die zweiwöchige Frist endet am 18. Januar 2021.

Hier finden Sie das Dokument für Kandidat*innenvorschläge.


Lautertaler Sommerkirche in Zeiten von „Corona“

Nach mehreren Monaten ohne „Kirche vor Ort“ dürfen die Gläubigen auch in den Lautertaler Gemeinden wieder gemeinsame „echte“ Gottesdienste feiern. Dabei sind strenge Vorgaben der Evangelischen Landeskirche zum Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus einzuhalten.

Auch die Lautertaler Sommerkirche 2020 findet unter Berücksichtigung dieser Auflagen statt: Gottesdienste möglichst im Freien – Mindestabstände von 1,50 m einhalten – kontaktfreie Begrüßungen – Allgemeine Infektionsschutzmaßnahmen des Robert-Koch-Instituts beachten – Mund-Nasenbedeckungen bei Ankunft und Weggang tragen – Gemeindegesang für nur im Freien möglich – Hinterlegung von Namen und Kontakt für eventuell nötige Nachverfolgungen.

Die Fotos wurden bei der ersten Sommerkirche am 5. Juli in Beedenkirchen gemacht. Pfarrer Engelbrecht predigte seinen „Schäfchen“ im Pfarrhof vor dem Gemeindehaus „Pfarrscheuer“.

Ortsbeirat und Bürger für Beedenkirchen helfen mit

In guter Dorf-Tradition ist in Beedenkirchen die Kirchengemeinde noch die Institution „mitten im Dorf“ – Anlaufstelle für Alle – und findet Unterstützung und Hilfe von allen Seiten. Alle Glaubens- und Nicht-Glaubensgemeinschaften sind willkommen und werden im Blick behalten. Vereine und Gruppierungen wirken in der Gemeindearbeit mit. Alljährlich beim Adventsfest am 1. Advent-Sonntag gestalten die Mitglieder des Ortsbeirates sowie der Verein „Bürger für Beedenkirchen“ mit vielen kreativen Ideen im Pfarrhof adventliche Buden und versorgen die Fest- und Stuwwemussig-Besucher mit Glühwein und Grillgut.

Der Erlös aus der Veranstaltung wird der Kirchengemeinde für Betrieb und Unterhalt der Pfarrscheuer zur Verfügung gestellt. Nach dem Kassensturz des 2019er Festes waren 800 € übrig geblieben, die durch Ortsbeirat (Hartmut Krämer, Peter Eckel) und Vereinsleitende (Uschi Weisz, Sonja Stelz) am Pfingstsonntag – mit Corona-bedingter Verspätung – übergeben wurden. Dieses Mal hat die Spende einen Teil der Kosten für den Austausch des völlig undichten Fensters im Jugendraum finanzieren helfen.

Kindergottesdienst in Tüten

Corona macht sich auch beim Kindergottesdienst bemerkbar. Das KiGo-Team Beedenkirchen hat deshalb vor den Sommerferien auf „echte“ Treffen verzichtet. Stattdessen füllte Sonja Gärtner zuhause Tüten mit einer biblischen Geschichte, dem Vorschlag für eine KiGo-Feier daheim in der Familie sowie Bastelanregungen und -material. Am Morgen des 4. Sonntags im Monat konnten sich die Familien die Tüten am Zaun des Pfarrgartens in Beedenkirchen abholen.

20 Jahre für die Kirchengemeinde aktiv

Gerade mal eine halbe Amtsperiode zuvor war Hans Adam in den Kirchenvorstand Beedenkirchen gewählt worden, als die damalige Küsterin Maria Wanitschek im März 2000 das Ruhestandsalter erreichte und im Kirchenvorstand verkündete, aus dem aktiven Dienst für der Kirchengemeinde ausscheiden zu wollen. Nach einem Blick in die Runde seiner amtierenden Kirchenvorsteher*innen war die Wahl des Gemeindepfarrers schnell getroffen und es brauchte glücklicherweise auch nicht viel Überredungskunst, um Hans Adam als Nachfolger im Küsterdienst zu gewinnen. Nahtlos konnte die Beedenkirchner evangelische Gemeinde ihn zum 1. April 2000 im Dienst als Küster willkommen heißen.

Das Wirken eines Küsters bleibt in der Regel eher im Hintergrund. Anders als der Pfarrer ist er meist nicht zu sehen – sitzt in der letzten Reihe und zählt die anwesenden Schäfchen, sorgt für das termingerechte Läuten zu Gottesdiensten und Festen ebenso wie für das Morgen-, Abend- und Sonntags-Läuten. Er entzündet Altar- und Osterkerzen, stellt beim Abendmahl Becher und Brot bereit, hängt Paramente jeweils passend zum Kirchenjahr auf und sorgt nicht zuletzt dafür, dass System und Ordnung in der Kirche herrschen. Lediglich beim Einsammeln der Klingelbeutel-Kollekte wird er im Gottesdienst sichtbar.

Zunächst im Nebenberuf neben seiner Tätigkeit in der Sterilisation im Marienhospital Darmstadt übt der gläubige Christ dieses Amt auch nach seinem Ruhestandseintritt in der Dorfkirche gerne und engagiert aus. Erfahrung gesammelt hatte er schon vor seinem Dienstbeginn bei Ehefrau Hilde, die in der katholischen St.-Andreas-Kirche Reichenbach den Küsterdienst versehen hatte. In wahrer ökumenischer Eintracht unterstützte sie ihren Mann auch regelmäßig in Beedenkirchen, indem sie z. B. das Läuten bei nachmittäglichen Beerdigungen übernahm, wenn Adam auf Arbeit im Krankenhaus war. Auch beim Blumenschmuck von Altar und Taufstein ist sie eine große Hilfe.

Der Kirchenvorstand Beedenkirchen weiß den zuverlässigen Dienst von Hans Adam sehr zu schätzen. Pfarrer Reinald Engelbrecht bedankte sich an Christi Himmelfahrt in dessen Namen bei seinem Küster für 20 Jahre treuen Einsatz in der Gemeinde und wünscht ihm Gesundheit und Gottes Segen, sodass er das verantwortungsvolle Amt noch auf geraume Zeit ausfüllen kann.

Sonntagsgottesdienste während des Lockdowns/Kontaktverbotes

Der letzte Gottesdienst, zu dem wir uns physisch versammelt haben, hat am 15. März in Reichenbach stattgefunden. Danach wurden Treffen mit mehr als zwei Personen verboten. Deswegen bleiben unsere Kirchen für Publikumsverkehr geschlossen, schweren Herzens, aber so ist es in unseren Augen sinnvoll.

In allen Gemeinden läuten wir Sonntags um viertel nach zehn unsere Glocken, als Erinnerung ans Gebet, daran, sich Zeit zu nehmen, das eigene Religiöse zu pflegen, und wenn es nur einige Minuten sind. Der siebte Tag wurde von Gott ja nicht ohne Sinn geschaffen.

In der Reichenbacher Kirche feiert Pfr. Scheunemann sonntags um viertel nach zehn eine Andacht, ca. 20 Minuten. Hier gedenken wir unserer Verstorbenen, singen gemeinsam, sinnen über die Lesung des Sonntags oder über das Predigtwort. Eine kleine Form von Gottesdienst, der nicht komplett „ausfallen“ soll. Auch „die Gemeinde“ kann teilnehmen. Auf Instagram und Facebook kann die Andacht live geschaut und später auf Youtube nachgeholt werden, wenn Sie den Wunsch danach verspüren.

Auch eine Beteiligung ist möglich. Zwar können wir während der Aufzeichnung (bisher) den Chat nicht lesen, aber freuen uns sehr über Ihre Kommentare, konstruktive Kritik, Liedwünsche und Gebetsanliegen. Gestalten Sie die Andacht gern mit uns zusammen!

Auch in der Beedenkirchener Kirche wird der Sonntagsgottesdienst vorab produziert und sonntags ab 10 Uhr zum Anschauen auf YouTube bereitgestellt: bitte hier klicken!

Aktion: Kinder malen für Senior*innen

Liebe Menschen,

heute beginnt die Karwoche, an deren Ende das Osterfest steht. Gleichzeitg auch die vierte Woche ohne Krippe, Kita, Schule, Homeoffice, Kurzarbeit – viel Zeit zu Hause. Wir hier auf dem Land können und glücklich schätzen, nach draußen in unsere Gärten, Wiesen und Wälder gehen zu können; ohne große Fahrstrecken oder einer Vielzahl anderer Menschen, die es bei diesem schönen Wetter in die Natur zieht. Trotzdem sollten wir auch an die Menschen denken, die es nicht so gut haben. Jung und Alt.      

Für die Senioren*innen im Haus Elisabeth in Gadernheim, haben sich die Kirchengemeinden eine Osterüberraschung ausgedacht, die nur gemeinsam gelingen kann. Alle Kinder, die Lust haben, können ein Bild malen, das bei den jüngeren von den Eltern mit Namen, Geburtsjahr des Kindes und vll. einem kleinen Ostergruß versehen wird.

Dann wird es in die blaue Tonnen vor dem Ev. Pfarramt in Reichenbach eingeworfen und die Bewohner*innen des Haus Elisabeth bekommen es am Ostermorgen als Überraschung geschenkt.

DANKE für die Unterstützung!

Einkaufshilfe für Angehörige der Risikogruppe

Jugendliche und junge Erwachsene im ganzen Kreis Bergstraße zeigen Zivilcourage und haben sich überlegt, ihre „gewonnene“ Zeit sinnvoll zu nutzen: Um für Risikogruppen Einkäufe zu erledigen. Auch Teamerinnen der Evangelischen Jugend Reichenbach sind dort im Team.

Wenn Sie Einkaufshilfe in Anspruch nehmen oder aber betroffene Menschen beim Einkauf unterstützen möchten, dann können Sie unter 01573 395 4610 anrufen.

Kirche vor Ort in Zeiten von Corona

Liebe Menschen in Lautertal und anderswo!

Die Corona-Pandemie stellt für uns alle eine große Herausforderung dar. Unsere Landeskirche hat daher Handlungsempfehlungen erlassen, vor deren Hintergrund wir leider gezwungen sind, auch unsere kirchengemeindlichen Angebote weitestgehend einzuschränken. Bis auf weiteres gelten folgende Regeln:

Kirchengemeindliche Veranstaltungen und Gemeindegruppen und -kreise finden nicht statt. Hiervon sind auch die Gottesdienste betroffen.

Trauerfeiern werden im engsten Familienkreis – unter Einhaltung der behördlichen Auflagen – durchgeführt. Hierzu sind auch die Bekanntmachungen in den kommunalen Schaukästen zu beachten.

Die Gemeindebüros sind für den öffentlichen Publikumsverkehr geschlossen. Unsere Sekretärinnen sind zu den gewohnten Bürozeiten telefonisch und per E-Mail erreichbar. Bei dringender persönlicher Vorsprache muss vorher telefonische Terminvereinbarung erfolgen.

Pfarrerin Mühlmeier, Pfarrer Scheunemann und Pfarrer Engelbrecht stehen für alle Anfragen telefonisch und per E-Mail zur Verfügung. Wir bitten um Verständnis dafür, dass Hausbesuche nur in Notfällen und nur auf Anfrage gemacht werden.

Bleiben Sie trotzdem mit uns in Kontakt

über unsere Homepage, über die Schaukästen, über Telefon, per E-Mail und per Briefpost, über die regionale Presse.

Machen Sie mit bei der Aktion „Licht der Hoffnung“ (siehe Extra-Bericht) und achten Sie auf das Glockengeläut sonntags um 10.15 Uhr als Aufruf zum häuslichen Gebet und zur Fürbitte.

Schauen Sie auch auf die dekanatsweiten Angebote und Aktionen in Youtube, Facebook und anderen sozialen Medien: https://dekanat-bergstrasse.ekhn.de/aktuell.html

Seien Sie behütet und bleiben Sie gesund!

Das wünschen Ihnen Ihre evangelischen Lautertaler Kirchengemeinden – die Pfarrer/innen, die Sekretärinnen, die Küster/innen, die Kirchenmusiker/innen, die Gemeindepädagogin, die Kirchenvorsteher/innen und alle sonst irgendwie haupt-, neben-und ehrenamtlich Mitarbeitenden.